Nach den Rechten sehen: Im Gespräch mit Lynn Berg über Frauen in rechtspopulistischen Parteien

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Immer mehr Frauen in Europa wählen rechtspopulistische Parteien und auch die Parteiführungen zeigen sich mit Frauen wie Alice Weidel, Beatrix von Storch oder Marine Le Pen immer weiblicher. Doch wie passen Frauenpolitik und Rechtspopulismus eigentlich zusammen? Wir haben mit Lynn Berg über führende Frauen in rechtspopulistischen Parteien gesprochen.

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NDRS (#10) mit Lynn Berg: Führende Frauen im Rechtspopulismus

NACH DEN RECHTEN SEHEN: Lynn Berg „Frauen als Führungsfiguren von rechtspopulistischen Parteien“. Obwohl rechte Ideologie und entsprechende gesellschaftliche Konzepte anti-feministisch sind und ein extrem konservatives Rollenverständnis in rechten Kreisen propagiert wird, steigt der Frauenanteil in der Wählerschaft rechtspopulistischer Gruppierungen und rechtskonservativer Parteien. Frauen schließen sich verstärkt den rechten, autoritären Modellen an. Rechtspopulismus ist keine reine Männersache. Das europaweite Ansteigen antidemokratischer Tendenzen hat auch weibliche Gesichter. Nicht nur unter den Wählerinnen, sondern auch als Führungspersönlichkeiten einer zutiefst bedenklichen Verschiebung rechten Denkens in die Mitte der Gesellschaft. Lynn Berg ist in der, gemeinsam von der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen und dem Theater Bremen veranstalteten, Reihe NACH DEN RECHTEN SEHEN zu Gast und spricht über „Frauen als Führungsfiguren von rechtspopulistischen Parteien“. Die 1988 geborene Wissenschaftlerin ist Referentin für Rechtspopulismus, soziale Fragen und Demokratie am Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung in Düsseldorf. Im Sommer erscheint ihr Buch „Rechtes Denken, rechte Räume?“, in dem sie die sozialen und räumlichen Zusammenhänge demokratiefeindlicher Entwicklungen beleuchtet. ​

Gepostet von Theater Bremen am Mittwoch, 13. Mai 2020