Im Gespräch mit Carolin Wiedemann: „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats“

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Ein Gespräch zwischen der Journalistin, Soziologin und Buchautorin Carolin Wiedemann und dem Soziologen Emanuel Herold. Carolin Wiedemann analysiert in ihrem Buch „Zart und frei“ wieso es sich es für alle Menschen lohnt, dem Patriarchat den Kampf anzusagen.

Cover zur Veranstaltung mit Carolin Wiedemann

„Gendergaga“, „Genderwahn“ oder „Gleichmacherei durch Gendermainstreaming“ - Genderkritik ist zum antifeministischen Kampfterrain der Rechten geworden. Aber auch in linken Kreisen nimmt die Kritik an Gender- und sogenannter linker Identitätspolitik, wie sie beispielweise jüngst von Wolfgang Thierse oder Sahra Wagenknecht hervorgebracht wurde, an Fahrt auf. 

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In ihrem Buch „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats“ erklärt Carolin Wiedemann auch für Menschen, die sich noch nicht mit feministischer Theorie auseinandergesetzt haben, was Queerfeminismus eigentlich bedeutet. Durch die breite Einordnung von Patriarchatskritik, Antifeminismus und queerfeministischen Praktiken anhand anschaulicher Beispiele, schafft sie es verständlich zu erklären, dass Queerfeminismus nicht nur auf die Partikularinteressen von Minderheiten abzielt, sondern letztlich alle Menschen vom Sturz des Patriarchats profitieren. Wie dies konkret aussehen kann, erzählte sie uns im Gespräch mit dem Soziologen Emanuel Herold.