Nach den Rechten sehen: Johannes Hillje

Nach den Rechten sehen: Johannes Hillje

Reihe

Freitag, 10. Mai, 19.30 Uhr, Foyer (Theater am Goetheplatz). Johannes Hillje diskutiert mit uns sein Buch Propaganda 4.0 – wie rechte Populisten Politik machen.

Zebrastreifen "look right"
Zebrastreifen "look right" — Bildnachweise

Schon lange, bevor die AfD in den Bundestag eingezogen ist, hat sie öffentliche Debatten dominiert und die Themenagenda mitbestimmt. Die AfD ist Spitzenverdiener der Aufmerksamkeitsökonomie. Ein wesentlicher Grund: Ihre Problemzuschreibungen und Deutungsansätze wurden und werden von Medien und anderen Parteien ausführlich aufgegriffen. Oft bestimmen die Rechtspopulist*innen dabei nicht nur die Themensetzung, sondern auch das "Second-Level Agenda-Setting". Konkret: Dank der AfD führen wir eine Desintegrations- statt der notwendigen Integrationsdebatte.

Johannes Hillje — Bildnachweise

In unserer Reihe „Nach den Rechten sehen“ haben wir daher den Kommunikationswissenschaftler Johannes Hillje eingeladen, der sich dezidiert mit der Sprache rechter Gruppierungen und Parteien auseinandersetzt. Hillje untersucht, welche Macht sie auf die Zuhörerschaft ausüben kann, wie völkisches Vokabular „salonfähig“ gemacht wird und mit welchen Mitteln die Rechten den Resonanzraum sozialer Medien nutzen. In seinem Buch Propaganda 4.0 – wie rechte Populisten Politik machen analysiert Hillje Kommunikationskonzepte der AfD und stellt zur Diskussion, wie die Abwehrkräfte der offenen Gesellschaft mit Gegenstrategien gestärkt werden können.

In Kooperation mit dem Theater Bremen. Die Moderation übernimmt Ellen Best.

Ort: Foyer, Goetheplatz 1-3, 28203 Bremen
Eintritt: frei

 

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