Minderheitenrechte im Nahen Osten

Minderheitenrechte im Nahen Osten

Diskussion

8. Januar 2019, 19.30 Uhr, Kulturzentrum Lagerhaus. Auf dem Podium begrüßen wir Thomas von der Osten-Sacken und Ali ErtanToprak, die das Thema "Minderheiten und Minderheitenrechte im Nahen Osten" diskutieren.

JustitiaJustitia – Urheber/in: Marie-Christine Schindler. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

In der Veranstaltung werden Thomas von der Osten-Sacken und Ali Ertan Toprak der Frage nachgehen, wie es in der Region des Nahen Ostens um die Rechte von religiösen, ethnischen, sexuellen und anderen Minderheiten bestellt ist. Welche historischen Entwicklungen haben dazu geführt, dass Minderheitenrechte in der Region derzeit nur sehr wenig geachtet werden? Welche Bedeutung haben politische Protestbewegungen, die für Minderheitenrechte und Demokratie eintreten? Welche Rolle spielt dabei der politische Islam? Und können die Kurden überhaupt als Minderheit gelten?

Eine besondere Berücksichtigung wird in der Veranstaltung Israel finden. Zwar gibt es auch hier Defizite - wie etwa die rassistische Diskriminierung von dunkelhäutigen Juden, die Benachteiligung von arabisch-muslimischen Israelis oder die Schlechterstellung von Homosexuellen aufgrund des Fehlens einer Zivilehe. Dennoch sind Minderheitenrechte in Israel, der aktuell einzigen Demokratie in der Region, stärker institutionalisiert und geschützt als in anderen Ländern, nicht zuletzt durch eine unabhängige Gerichtsbarkeit, freie Presse und eine lebendige Zivilgesellschaft.
 

Urheber/in: unknown. All rights reserved.Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der vor allem im Irak tätigen solidarischen Entwicklungshilfeorganisation WADI e.V. und publiziert u.a. in WELT, Jungle World und auf perlentaucher.

Urheber/in: REGIERUNGonline/Eckel. All rights reserved.Ali Ertan Toprak ist führender Repräsentant der Kurdische Gemeinde Deutschland e.V., Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) sowie als „Vertreter der Migranten“ Mitglied im ZDF-Fernsehrat. Toprak engagiert sich seit Jahren gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft, z.B. als Redner bei den Gegenkundgebungen zum AlQudsTag in Berlin.

Ort: Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, 28203 Bremen
Eintritt: frei

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