Cosmic Latte statt black&white: Sonya Lindfors

Cosmic Latte statt black&white: Sonya Lindfors

Performance und Diskussion

21. Mai 2018, 20:15 Uhr. Schwankhalle, Bremen. Die in Helsinki lebende Choreografin Sonya Lindfors stellt in der ihr Konzept eines Afro-Futurismus zur Diskussion, in dem Kategorien wie „schwarz“ und „weiß“ aufgelöst sind.

Die in Helsinki lebende Choreografin Sonya Lindfors stellt in der Schwankhalle ihr Konzept eines Afro-Futurismus zur Diskussion, in dem Kategorien wie „schwarz“ und „weiß“ aufgelöst sind.

Im Zuge ihrer künstlerischen Recherche zu dieser Thematik bot Sonya Lindfors bereits im März einen Workshop mit dem Titel DREAMING / DECENTRALIZING / DECOLONIZING an. Das Publikum war eingeladen, sich zusammen mit Lindfors bei Gesprächen, Bewegungs- und mentalen Übungen mit globalen Ideen von Gleichheit und Freiheit zu beschäftigen, persönliche Denkmuster und Definitionen zu hinterfragen, multiperspektivische Träume von Veränderungen zu wagen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Am 21. Mai ist nun Lindfors aktuelle Produktion COSMIC LATTE in der Schwankhalle zu sehen, die sich mit dem Thema „Blackness“ auseinandersetzt. Wissenschaftler*innen bezeichnen die Farbe des Universums als „Cosmic Latte“, die Künstlerin nutzt den Begriff als Metapher. Ihr Stück zielt auf eine afro-futuristische Vision: ein Szenario im Jahr 3017, in dem die postkoloniale Gegenwart überwunden, Grenzen durchlässig sind und sich Gegensätze und Bedeutungen wie Flüssigkeiten vermischen.

Eine Kooperation mit steptext, der Schwankhalle und dem Finnland Institut Berlin.

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